Die PDF öffnet sich auf Ihrem Rechner, KDP verarbeitet sie aber nicht. Prüfen Sie die Druckdatei und ihren Export Schritt für Schritt. Dieser Leitfaden hilft, die technische Fehlerstelle einzugrenzen, statt dieselbe Datei ohne Änderung erneut hochzuladen.
Vor der Änderung die Ausgangslage sichern
Bewahren Sie die fehlgeschlagene Datei unverändert auf. Notieren Sie die Meldung, den Dateinamen, das Erstellungsprogramm, den Exportweg und das Datum. Prüfen Sie, ob Innen-PDF oder Cover betroffen ist.
Diese Punkte systematisch durchgehen
- Format: Passt die Datei zur gewählten Ausgabe und ist sie ohne Passwort zugänglich?
- Maße: Stimmen Seitenformat, Beschnitt und die gewählte KDP-Druckoption überein?
- Schriften: Sind verwendete Schriften eingebettet und die Zeichen korrekt dargestellt?
- Bilder und Transparenzen: Sind alle benötigten Elemente vorhanden und beim Export erhalten geblieben?
- Seiten: Enthält die Datei unerwartete Leerseiten, falsche Drehungen oder abweichende Maße?
Orientieren Sie sich an den KDP-Vorgaben für Druckdateien. Eine Schriftressource ist ein möglicher Fehlerpunkt, aber keine aus der allgemeinen Meldung ableitbare Standarddiagnose.
Eine kontrollierte neue Fassung erzeugen
Erzeugen Sie die PDF möglichst erneut aus dem Quelldokument mit den passenden Exporteinstellungen. Prüfen Sie anschließend mehrere typische Seiten und kritische Stellen: Sonderzeichen, Tabellen, Fußnoten und Bilder. Vergleichen Sie Seitenzahl und Maße mit der Ausgangsfassung.
Ein pauschales Umwandeln sämtlicher Seiten in Bilder kann andere Nachteile verursachen. Auch das Entfernen von Schriften oder eine starke Komprimierung sollte keine blinde Standardmaßnahme sein. Wählen Sie die Änderung anhand des gefundenen Problems.
Ein brauchbares Prüfprotokoll
Beispiel: „Fassung A: verwendete Schrift nicht vollständig eingebettet. Fassung B: Export mit eingebetteter Schrift, 204 Seiten unverändert, Sonderzeichen und Tabellen visuell geprüft. Danach erneut in der KDP-Vorschau kontrolliert.“
So können Sie eine erfolgreiche Änderung später reproduzieren. Wenn die Verarbeitung weiter scheitert, senden Sie KDP die Meldung und die wesentlichen Dateiangaben, statt ohne Dokumentation neue Varianten anzulegen.
Wenn KDP den Inhalt nach abgeschlossener Verarbeitung ablehnt, folgt ein anderer Prüfweg: Ablehnungsgrund und Belege.